Freitag, 10. Januar 2014

Körper und Geist

Unsere körperliche Seite wird in den Geisteswissenschaften oft vernachlässigt. Der Körper hat einfach zu funktionieren und dadurch wird er erst dann wahrgenommen, wenn er sich in Form von Schmerzen meldet. Doch auch unser Körper verdient die volle Aufmerksamkeit. Die verschiedenen Geisteszustände wie Freude, Trauer, Wut treten immer zusammen mit körperlichen Reaktionen auf. Gerade der Körper kann uns helfen, uns besser wahrzunehmen und erleichtert so den Zugang zu unserer inneren, geistigen Welt.

Foto: blog.arosea.it
 


Auch beim Bewusstsein unterscheiden wir zwischen Körper und Geist, den wir haben ein Körper- sowie ein Geistesbewusstsein. Der Geist (unser Denken) kann sich, im Gegensatz zum Körper problemlos in Bruchteil von Sekunden durch Raum und Zeit bewegen. Achtsamkeit auf unseren Körper - z.B. auf die Atmung - kann uns jedoch zurück ins Hier und Jetzt bringen, wenn sich unser Geist nicht im Moment, sondern wieder einmal auf Wanderschaft befindet.

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